Sprit sparen

Wenig Aufwand, große Wirkung: Mit einigen Tipps und Tricks können Sie Ihren Benzinverbrauch deutlich senken. Das freut die Umwelt und das Portemonnaie.

Sprit sparen mit Weitblick

Ob frühzeitiges Schalten, die passenden Reifen oder regelmäßige Fahrzeugwartung: Mit einer ruhigen und vorausschauenden Fahrweise sowie einigen Verhaltensregeln können Sie Ihren Spritverbrauch um bis zu 25 Prozent senken. Positiver Nebeneffekt: Zugleich reduzieren Sie den CO²-Ausstoß Ihres Fahrzeugs.

Schöne Aussichten für Autofahrer in Zeiten steigender Spritpreise und wachsender Umweltprobleme.

Wie fährt man spritsparend?

Schon Kleinigkeiten können einen großen Unterschied machen. Der beste Beweis dafür sind unsere fünf einfach umsetzbaren Spritspartipps!

Fahren Sie zügig los, nachdem Sie den Motor angelassen haben. Bei langen Rotphasen lohnt es sich, den Motor auszuschalten.

Niedertouriges Fahren spart Sprit, bei höheren Drehzahlen steigt hingegen der Verbrauch rapide an. Schalten Sie deshalb möglichst rasch in den nächsten Gang: 30 km/h im dritten Gang, 40 km/h im vierten Gang und 50 km/h im fünften Gang - alles kein Problem bei modernen Motoren.

Lassen Sie Ihren Wagen kurz vor einem Halt mit eingelegtem Gang ausrollen. Der Motor wird durch die Bewegung des Fahrzeugs am Laufen gehalten.

Umsichtiges Fahren schont nicht nur die Nerven, auch in Sachen Sprit sparen zahlt es sich aus. Deshalb:

  • Stellen Sie Ihr Tempo frühzeitig auf die Verkehrslage ein und "schwimmen" Sie im Verkehrsstrom mit.
  • Halten Sie Abstand zu Ihrem Vordermann. Sie vermeiden damit unnötige Bremsmanöver.
  • Verzichten Sie auf heftiges Gas geben.
  • Fahren Sie auf der Autobahn mit gemäßigter und konstanter Geschwindigkeit. Ideal: 100 bis 130 km/h.

Meiden Sie, wenn möglich, die Hauptverkehrszeiten und umfahren Sie staugefährdete Strecken. Navigationssysteme können dabei helfen, alternative Routen aufzuzeigen.

Reifen: Spritverbrauch hängt mit Luftdruck und Modell zusammen

Ein niedriger Reifendruck kostet Sie unnötig Sprit. Fahren Sie stattdessen mit dem für hohe Beladung empfohlenen Reifendruck und entscheiden Sie sich beim nächsten Reifenkauf für ein Modell mit geringem Rollwiderstand.

Auch die richtigen Reifen können dabei helfen, Kraftstoff zu sparen. Bei warmen Temperaturen ist es wichtig, auf Sommerreifen unterwegs zu sein. Das Profil ist flacher und die Reifen schmaler, sodass sie nicht so stark auf der Fahrbahn aufliegen. Der geringere Rollwiderstand sorgt dafür, dass die Reifen weniger Energie benötigen, um sich zu drehen. Eine langsamere Abnutzung und spritsparendes Autofahren sind die Folgen.

Weniger Ballast = weniger Spritverbrauch

Da das Auto für viele ein ständiger Begleiter ist, sammeln sich mit der Zeit zahlreiche Dinge im Koffer- und Innenraum an. Ob Getränkekästen oder Krims Krams: Das regelmäßige Ausmisten kann ein Anreiz für Spritsparer sein, denn unnötiger Ballast treibt den Kraftstoffverbrauch in die Höhe.

In der Ferienzeit kann es auch durch montierte Dach- oder Heckträger zu einem höheren Gewicht kommen. Umso wichtiger ist es, diese nach der schönsten Zeit des Jahres wieder zu entfernen, denn auch unbeladen wiegen die Helfer oft eine Menge.

Sprit sparen: Stromfresser Komfortfunktionen

Klimaanlage, Assistenzsysteme oder auch die Sitzheizung sind Funktionen, die ihre Energie aus dem Bordnetz ziehen. Diese erzeugt der Generator, der wiederum vom Verbrennungsmotor versorgt wird. Und der benötigt? Genau: Sprit.

Da der Energiebedarf der sogenannten Komfortfunktionen von der Einsatzdauer abhängt, ist es ratsam, sich darüber Gedanken zu machen, welche Extras bei längeren Fahrten wirklich sinnvoll sind.

Regelmäßige Wartung

Sie fragen sich, wie eine Inspektion beim Spritsparen helfen kann? Indem sie defekte Kfz-Teile ausfindig macht, die für einen erhöhten Kraftstoffverbrauch sorgen. Ist z. B. der Luftfilter Ihres Fahrzeugs verstopft, bekommt der Motor weniger Luft und durch die geringere Motorleistung steigt der Spritverbrauch. Ein regelmäßiger Prüfblick kann also definitiv nicht schaden - trotz modernster Technik.